Geld sparen mit Gas im Tank
Dass Fahren mit Gas umweltfreundlicher und günstiger ist als das Fahren mit Benzin oder Diesel, hat sich inzwischen herumgesprochen. Doch was steckt dahinter?
In der Tat ist Gas nicht gleich Gas. Man unterscheidet beim Einsatz in Kraftfahrzeugen zwischen Autogas (LPG) und Erdgas (CNG). Während Autogas (Liquefied Petroleum Gas / LPG sprich Flüssiggas) ein Butan / Propan Gemisch ist, welches bei der Öl- und Erdgas-Förderung sowie bei der Öl-Raffination anfällt, besteht das Natur-Erdgas überwiegend aus Methan, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Als einfach komprimiertes Naturgas, sog. CNG wird Erdgas zum Einsatz in Kraftfahrzeugen aufbereitet.
Inzwischen hat sich Autogas als günstigster Alternativkraftstoff gegenüber Erdgas durchgesetzt. So stehen in Deutschland inzwischen rund 5.800 Tankstellen mit Autogas-Zapfsäule rund 867 Erdgas-Tankstellen gegenüber. Bei einem durchschnittlichen Literpreis von 62 Cent amortisiert sich eine Autogas-Umrüstung in der Regel schon nach 15.000 Kilometern (je nach Verbrauch).
Bei 1.450 Euro für den Umbau eines Vierzylinder-Benziners auf Autogas kann schon in kürzester Zeit Geld beim Tankgen gespart werden. Dem stehen 3.200 Euro für den Umbau eines Pkw auf Erdgasantrieb (CNG) gegenüber, da hier grundlegende Veränderungen vorgenommen werden müssen. Bei der Umrüstung auf Autogas hingegen verbleibt der Benzin-Tank im Fahrzeug. Die Wahrscheinlichkeit einmal wegen Gasmangels liegen zu bleiben, ist also quasi gleich null.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf dem Autogas-Verbraucherportal autogas-umruestungen.de im
Autogas und Erdgas Vergleich.